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Sassbach 2007

Pfingsten und die Vogesen erwarteten uns erneut:
Da wir uns schwertaten einen passenden Termin für unsere Tour zu finden, fuhren wir diesesmal über Pfingesten vom 25. bis 28. Mai Richtung Sasbach.

25. Mai, Nur Landstraße, der Hals brennt und der A.... tut weh.
Am 25. Mai trafen wir uns bei Ali und fuhren über Landstraße Richtung Mosel. Nachdem wir im Vorjahr viel Autobahn fuhren wollten wir dieses Jahr die Anreise komplett über Landstraße gestalten. Zum Start waren wir noch nicht komplett, Mättes und Alten mußten noch Arbeiten und starteten am Mittag zu ihrer Aufholjagd. Wolli, Tommi, Ali, Hummes und Rolle fuhren so über Traben-Trarbach, Hunsrück-Höhenstraße Richtung Kirn. Dort stellte sich beim Tanken herraus, dass an Tommis Baterie irgendwas nicht stimmte. Im hohen Drehzahlbereich überhitzte diese. Aber weiter gings. Nach einem Mittagsessen in Annweiler beschlossen wir mal nachzuhören, wo unsere Nachzügler bleiben. Wir verabredeten uns an dem kurzen Stück Autobahn von Landau nach Karlsruhe, bevor wir Landstraße Richtung Schwarzwald abbiegen wollten. Dort standen wir und warteten auf den Anruf von Alten. Es stellte sich herraus, dass diese bereits vor uns waren und suchten. So waren wir ab der Autobahnabfahrt 21 komplett und setzten unsere Tour fort. Ettlingen und Bad-Herrenalb hieß die Richtung und von dort auf die wunderbare kurvige Schwarzwaldhochstraße. Noch ein kleiner Umweg über Altensteig und Baiersbronn nach Freudenstatt. Diese Strecke ist der Wahnsinn, wunderbare Landschaft, super Belag tolle Kurven, also absolut Empfehlenswert. Bei Wolfach stiegen wir aus der Schwarzwaldhochstraße aus und fuhren zur 
Bürgerstube nach Sasbach wo wir schon erwartet wurden. Insgesamt haben die Anreise aus dem Vorjahr um 150 km übertroffen und fuhren am ersten Tag 490 km. Beim Abendessen führte dies zu der Frage " sagt mal tut euch der A.... nicht weh"?

26. Mai, Vogesen wir sind da:
Wie bereits im Vorjahr schon erfahren, war das Frühstück mal wieder aller Ehren wert und so fuhren wir gestärkt Richtung Colmar in die Vogesen. Über Kaysersberg und Ribeauville erfolgte der Einstieg in die Höhe durch den Col de Ribeauville und Col de Ste-Marie. Weiter ging es über Fraize den Col du Bonnehomme hoch. Dort fuhren wir weiter Richtung Col de la Schlucht. Leider war diese Strecke zum Col de la Schlucht nicht mal annähernd so toll wie die Strecke von Munster hoch. Also fuhren wir halt runter vom Col de la Schlucht Richtung Munster und weiter nach Metzeral den Col d`Hahnenbrunnen hoch. Vom Markstein runter Richtung Cernay und dort dann Aufstellung genommen. Freies Fahren hoch zum Grande Ballon. Diese Strecke von Cernay zum Grande Ballon hoch gehört neben der Strecke Munster Col de la Schlucht zum besten was die Vogesen zu bieten haben
. Da die Wolkendecke zuzog fuhren wir über Selestat zurück nach Sasbach und landeten genau in den Feierlichkeiten eines 50. Geburtstags, sodass wir beim Abendessen mit Blasmusik verwöhnt wurden.

27. Mai, Regen Kegeln und Sektfest:
Wir trauten unseren Augen nicht. Dunkle Wolken Regen ohne Ende und keine Besserung in Sicht. Was tun, ganz einfach wir Fragen Opa (85 jähriges Familienoberhaupt der Bürgerstube). Er meinte, "na leut, wenns von Colmar neizieht könnts das Fahren heut vergesse". Also beschlossen wir, eine Stunde zu Kegeln auf der Hausbahn und die Wetterentwicklung abzuwarten. Nachdem es um 11.00 Uhr immer noch regenete beschlossen wir die Tagestour abzusagen und uns auf der Kegelbahn weiter zu vergnügen. Die erste Runde Bier wurde geordert. Ein paar Runden Kegeln und Bier später, es war gegen 13.00 Uhr strahlte die Sonne vom Himmel, aber fahren konnten wir nicht mehr. So machten wir uns mit dem Taxi zum Sektfest in einen Nachbarort auf. Dort vergnügten wir uns bei Wein und Tanz und hatten sehr viel Spaß.

28. Mai, noch mehr Regen:
Regen Regen Regen, nach 10 Km schon bis auf die Knochen nass und noch 340 Km Autobahn vor uns. Nach der Mittagspause in Annweiler fuhren wir die B-10 weiter und freuten uns dann, endlich Zuhause angekommen zu sein. Allerdings fiel dass übliche Grillen auch fast ins Wasser. Wollis Garage war die Rettung und so ließen wir unsere Tour gemütlich mit dann endlich trockenen Kleidern ausklingen.