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Nabburg 2012

Tour 2012 - Nabburg; Oberpfälzer Wald; Bayrischer Wald:
Am 25. Mai 2012 trafen sich 6 von 7 mitfahrenden Keilern bei Ali an der Garage. Um halb 10 sollte es Los gehen. Da Mättes wegen seiner Arbeit schon vor Ort war, machten sich Rolle, Ali, Wolli, Lori, Hummes und Tommi auf den Weg, ihn in Nabburg zu treffen. Strahlender Sonnenschein, frohe Laune und alle Fit, die Tour konnte also nur GUT werden. Die Anreise an sich ist schnell erzählt. Auf die Autobahn, A48 dann weiter auf die A3. Der erste Tankstop früh genug in Idstein, damit Keiler Tommi nicht wieder ohne Sprit hängen bleibt. Weiter A3 bis nach Wertheim. Dort am Autohof erneut Tanken, es war 12 Uhr, erste Hunger war da,

und die Frage stellte sich, was kleines oder was großes Essen, wie man an Wolli Gesicht bestimmt erkennt, entschied er sich gegen die Currywurst und für gebratene Leber.

Aber nicht nur die Leber war superlecker, auch die bestellten Schnitzel egal in welcher Form konnten sich absolut sehen lassen. Wer also auf der A3 unterwegs ist, der Stop im Autohof direkt an der Abfahrt Wertheim lohnt einen Besuch. Da wir so gut in der Zeit lagen, die Hälfte der Strecke war hinter uns, beschlossen wir, ab hier gehts Landstraße weiter. Da alle noch relativ wenig Kilometer dieses Jahr gefahren hatten, war das zum eingewöhnen auch gar nicht so schlecht. Also Landstraße weiter ein Paar Kurven, oft mal neu orientieren, denn auch der Vorfahrer mußte sich an Kartenlesen während der Fahrt neu gewöhnen.

Nach 600 km kamen wir in Nabburg an, wo unser verlorener stellvertretende Alterspräsident uns bereits mit kühlem Bier erwartete. Moppeds in den Hof gestellt und aufs Abendessen gefreut. Ein schönes Foto an unseren Jagdabwesenden Alten gesendet und ab ins Bett, der Oberpfälzerwald wartete schließlich auf uns.

Tag 2, Oberpfälzer Wald, die Qualen eines Vorfahrers, der keine Kurven findet:
Nach einer mehr oder weniger ausgeschlafenen Nacht, manch einer fühlte sich von der sehr nahen Kirchenglocke doch gut genervt, und einem recht netten Frühstück mit Brötchen Wurst Ei Kaffee usw, ging es los in den Oberpfälzer Wald. Rolle vorne weg, 6 Keiler Erwartungsfroh hinter ihm. Bereits an dieser Stelle sei erwähnt, dass die Schweißperlen auf Rolles Stirn nicht nur von der Hitze kamen. Richtung Pfreimd nach Tännesberg wollte Rolle fahren. Baustelle, umorientieren weiter. Stein Trausnitz Schließlich doch Tännesberg und Richtung Teuns. Tankstelle finden, da wir schon länger nicht mehr gestoppt hatten auf der Anreise war Rolles Gedanke. In Oberviechtach wurde er fündig. Die Stimmung war immer noch gut, die ersten Kurven gefahren. Also weiter ging es nach Moosbach, unter der A6 durch nach Waidhaus. Dort Georgenberg Richtung Flossenbürg. Jedoch mußte der Vorfahrer erneut wegen einer Umleitung improvisieren. Waldthurn über Floß ging es doch nach Flossenbürg. Silberhütte weiter nach Bärnau, dort recht ab Richtung Grenze zu Tschechien. Hm, was soll man sagen, bei der Pause an einer Kirche genossen wir den tollen Ausblick, die Strecken bis jetzt waren nicht so toll. Wenig Kurven halt. Aber der Ausblick war Phänomenal.

Damit auch dieses Jahr die Kultur nicht zu Kurz kam, hielt Rolle an einer Kirche an. Zigarettenpausen gibt es auf unseren Touren ja nicht mehr, keiner der Keiler raucht noch. Also gingen wir in die Kirche hinein und zündeten Kerzen an. Und staunten weiterhin über den tollen Ausblick. Hier kam schon das erste leichte knurren aus den hinteren Keilerreihen, wo denn die Kurven sind?
Nun denn, dachte Rolle, ich find die schon noch, Nördliche Richtung fuhren wir weiter über Griesbach nach Mähring bis zum Mittagsstop in Waldsassen, ein Großes Schild "Riesenschnitzel - 6,90€ im Biergarten" lud zum verweilen ein. Es waren zwar 2 Schnitzel, aber groß war es. Wir wurden alle gut satt. Ein kurzer Abstecher ins Nachbarland zum Tanken, dann fuhren wir Schirnding, Arzberg und Marktredwitz an. Über den Fichtelberg wollten wir rüber. Ein Abstecher nach Brand und Warmensteinach.

Naja, wie bereits in der Einleitung erwähnt, Keiler sind Alpen Schwarzwald Vogesen verwöhnt, der Oberpfälzerwald ist ganz ok zum Motorradfahren, aber der Bringer, das finden wir, ist er nicht. ein paar Kilometer weiter im schönen Städchen Kemnath gönnten wir uns dann ein leckeres Eis und fuhren fast direkten Weg zurück nach Nabburg. 342 mehr oder weniger kurvige Kilometer lagen hinter uns und eine Haxe vor uns. Mahlzeit.

Tag 3 - Bayrischer Wald, es geht doch mit den Kurven:
Die Hoffnungen und Vorfreuden waren groß, der Bayrische Wald lud mit seinem 1456 m großem Arber zum überqueren ein. Zunächst mußten wir eine Überführungsetappe machen, ein paar Kurven zum Reifenrundfahren und dann Bundesstraße bis Cham. Tankstop und weiter über Bad Kötzting. Bereits hier merkte man, dass die Kurven besser werden als am Vortag. Wirklich schön kurvig ging es nach Arnbruck. Von dort über Arrach nach Lam und schon waren wir auf der Arberstrecke. Bis hierhin war es schon eine Riesensteigerung zum Vortag. Kurz hinter dem Arber hielten wir am Arbersee an und verweilten kurz. Die Schweißperlen aufs Rolles Stirn waren soweit weg, denn er blickte in (fast) zufriedene Gesichter. Vom Arber fuhren wir rechts weg nach Bodenmais. Auch sehr schön, ausgebaut und kurvig. Weiter nach Zwiesel, hier lud die Spiegelhüttenstraße zu einer kleinen feinen Rundreise an, bevor wir in Zwiesel Mittagspause machen. Bratwurst und Currywurst war das Motto, lediglich Ali wollte einen CRUNCHYCHICKENBURGER. Nun gut, er sah lecker aus und schien zu schmecken.

Bratwurst und Currywurst bzw Crunchybürger gestärkt fuhren wir dann weiter, Rolle wurde mutiger und fuhr mal einfach links und rechts ab. Im Schwarzwald und in den Vogesen ist das kein Problem, im Bayrischen Wald warten dort jedoch viele Sackgassen. Hier fand unser Vorfahrer jedoch ein paar Strecken und führte uns über Rinchnach und Kirchberg zu seinem Skiurlaubsort Bischofmais. Dort schauten wir uns 100e (keine Übertreibung) Mountainbiker an, welche sich mit dem Skilift hochzogen ließen und dann Piste runterheizten. Nebenbei ließen wir uns den Kaffee auch schmecken.

Nun ging es weiter über Habichtsried  nach Ruhmannsfelden, schön kurvig, weiter über Aslach, Egg und Metten. Dort rechts weiter nach Schwarzach. Eine kleine Nebenstrecke später in Sankt Englmar stoppten wir und es wurde diskutiert, Kurven oder Bundesstraße nachhause? Der Versuch der kurvigen Bundesstraße sollte es sein. Also schön Kurvig nach Cham, Bundesstraße bis Rötz, links weg und schon war Nabburg ausgeschildert. 374 tolle Kilometer später kamen wir am Hotel an. Das Lob an Rolle "haste heute gut Gemacht" ließ er sich eine Runde Bier kosten. Ein kleines Steak und ein paar Bier später ging es dann ins Bett zum schlafen, bis die Kirchenglocken läuten.

Die Abreise, "hat der n Platten?" "ja der hat n Platten"
Noch beim Steak und Bier am Abend philosophierte unser Vorfahrer (sichtlich aufgeputscht von den vielen Lobs die er bekam) darüber, dass dieses Jahr der Wettergott gnädig war, der Straßengott gnädig war, und auch der Pannengott sich zurückhielt. Nachdem wir unser Hotel verlassen hatten und die Motorräder beladen waren, fuhr Rolle als erster vom Hof. Der Blick von Wolli ging zu Lori, der schaute Skeptisch zurück zu Wolli und fragte, "hat der n Platten" "ja der hat n Platten" war die Antwort. Rolle war sichtlich am Boden. 500 km noch von zuhause weg. Was tun. Erstmal ne Tanke suchen und Luft rein pumpen. Lori und Wolli stritten sich schon darüber, welches ihrer Flickzeuge am besten wäre. Aber, glück gehabt, der Reifen hielt die Luft noch gut, der Fremdkörper war sehr klein und entschlossen wir uns, erstmal nix tun. Ab auf die Autobahn und heim. Und somit ist die Rückfahrt schon erzählt. Um ca 15.30 Uhr kamen wir schon zuhause bei unseren Frauen und den tollen Steaks an und ließen eine Tour Revue passieren, die doch noch als ganz gut eingestuft wurde. Wie bereits erwähnt, wir Keiler sind Hotel und Streckenverwöhnt. Nun den, die nächsten Touren werden kommen, Wir hatten 2012 viel Spaß
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Bis zur nächsten Tour!!!!